Waldwellness - Waldbaden und Kneippen im Einklang mit der Natur

Unser Therapeutenteam nimmt Sie mit auf eine Reise in die Natur.
Lernen Sie die Wirkung des Waldes und des Wassers bewusst zu erleben mit unseren wöchentlichen Waldbaden- und Kneipp-Kursen.

 

Waldbaden - Die Quelle neuer Lebensenergie

Tauchen Sie ein in die Atmosphäre des Waldes.
Erleben Sie den Wald mit allen Sinnen, seinen würzigen Duft, die schimmernden Lichter, die hohen Wipfel,
die sich im Wind wiegen, und den weichen Boden, der unter Ihren Füßen federt.
An diesem Ort finden wir wieder zu uns, zu uns selbst.
Wir spüren unsere Wurzeln in dieser Verbundenheit mit der Natur, unsere Ur-Seele, aus der Ruhe und tiefe Zufriedenheit spricht.
Der Wald ist immer noch ein Zuhause für den Menschen und seine Wurzeln sind unsere Wurzeln.


Wie ist der Begriff „Waldbaden“ entstanden?

1982 regte die staatliche japanische Forstbehörde an, Ausflüge in den Wald als Bestandteil eines guten Lebensstils zu integrieren. Japanische Wissenschaftler haben mittlerweile anhand verschiedener Studien entdeckt, dass der Aufenthalt im Wald wie eine Art Aromatherapie wirkt, die für die Gesundheit förderlich ist. Längst ist "Shinrinyoku", in Deutsch so viel wie „Baden in der Waldluft", in Japan auch zu einer anerkannten Stress-Management-Methode avanciert und wird vom japanischen Gesundheitswesen gefördert.

Durch das Einatmen der ätherischen Öle, die die Bäume in die Luft abgeben, wird unser Immunsystem gestärkt. Unser Körper produziert aufgrund der in der Waldluft enthaltenen Terpene verstärkt so genannte Killerzellen, die gegen Krebs wirken. Studien haben ferner ergeben, dass sich durch den Aufenthalt im Wald Angstzustände, Depressionen und Wut verringern, Stresshormone abgebaut werden und die Vitalität steigt.
(Quelle: "Effect of forest environment on human immune function" (Qing Li))

Beim Waldbaden ist es nicht notwendig, sich körperlich sehr anzustrengen, sportlich zu wandern oder sonstiges. Ein gemütlicher Spaziergang im Wald wird als Waldbaden bezeichnet, um so die Natur besser wahrnehmen zu können.

Kneipp- die Heilkraft des Wassers!

Wasser kann mehr als nur Durst löschen. Sebastian Kneipp entdeckte die Heilkraft des Wassers wieder. Vor Ihm arbeiteten bereits die Römer der Antike mit der Wassertherapie und der wundersamen Kraft des Wassers. Der Pfarrer Kneipp hatte eine bewegende Lebensgeschichte. Kneipp erkrankte als junger Mann an Tuberkulose – was damals eine unheilbare Krankheit war. Doch durch eiskalte Tauchbäder in der Donau gelang es dem Pfarrer sich selbst zu heilen. So wurde der Grundstein seiner Wasserkur gelegt. Kneipp beschäftigte sich intensiv mit der heilenden Kraft des Wassers. Das Kneippen oder auch als Wassertreten bekannt, bezeichnet das schreiten in einem kniehohen Becken gefüllt mit kaltem Wasser. Der Körper soll so zu einer positiven, heilungsfördernden Gegenreaktion durch gezielte Wasserreize angeregt werden. Auch Organe sollen gezielt über spezielle zugeordnete Hautareale (Dermatom) angeregt oder entspannt werden.

Es gibt natürlich auch einige Voraussetzungen, z.B. sollte niemals eine „kalte Anwendung auf kalter Haut oder in einer kalten Umgebung“ gemacht werden. Es empfiehlt sich immer eine gute „Vorwärmung“ durch z.B. warme Luft (Saunagang), Bewegung oder warmes Wasser (Wechselanwendung).

Pfarrer Sebastian Kneipp hat das Wassertreten in 3 Reizstufen eingeteilt:

1. Sanfte Reize wecken die Lebenskräfte
2. Mittlere Reize stärken die Lebenskräfte
3. Allzu starke Reize schaden nur, denn sie schwächen den Organismus

Die Aussage der verschiedenen Stufen soll sein, dass die Anwendung am besten mit Regelmäßigkeit ohne Übertreibung ausgeführt und angewendet werden sollte.

So wirkt Kneippen auf unseren Körper:

•  wirkt vegetativ stabilisierend
•  regt den Kreislauf an
•  stärkt das Immunsystem
•  fördert den Schlaf bei einer Anwendung am Abend
•  hilft bei Migräne
•  regt den Stoffwechsel an
•  wirkt bei heißen Beinen
•  hilft gegen Krampfadern
•  kräftigt die Venen
•  fördert die Durchblutung

Wann sollte man vorsichtig mit dem Wassertreten sein:

•  Harnwegsinfekten, Blasen- und Nierenkrankheiten
•  Unterleibsinfektionen
•  Durchblutungsstörungen schweren Grades
•  Frösteln, Frieren
•  Kältegefühl an den Beinen, kalte Füße
•  Ischiasnerv-Schmerz